Mesut Özil sieht immer ein wenig traurig aus. Auch nachdem ihn mehrere Zehntausend türkische Fußballfans im Berliner Olympiastadion ausgepfiffen hatten, verließ der traurige Mesut mit Hängeschultern bedröppelt das Spielfeld.
Kein Wunder, sollte man meinen. In den Augen vieler Fußball-Türken ist Özil so etwas wie ein Vaterlandsverräter, weil er sich entschieden hat, für sein Geburtsland zu spielen und nicht für das Land seiner Eltern. Aber nicht die Pfiffe machten Özil an diesem Abend in Berlin zu schaffen, sondern ein Allerwelts-Fußballwehwehchen: Der Knöchel war dick. Continue reading →



