In einem unterscheidet sich die Piratenpartei überhaupt nicht von etablierten Parteien. Egal ob grün, rot, schwarz oder gelb: Alle Parteien brauchen Geld. Auch die Piraten. Nur gibt es verschiedene Wege, die Wahlkampfkasse zu füllen. Die jüngste Vergangenheit hat es gezeigt, nicht alle sind ganz legal. Die Piraten haben sich jedoch Transparenz auf die Flaggen geschrieben. Die Politkunst-Aktion der Partei, sie trägt den etwas zu hochgestochenen Namen “Ein Stück Freiheit” (ESF), soll folglich vollkommen korrekt die klammen Kassen füllen.
Die Piraten verkaufen dafür ihre ausrangierten Wahlkampfplakate, die sie vorher zu Kunstwerken weiterentwickeln lassen. Das Geld kommt der Partei als Spende zugute. Ich hatte über diese und weitere Aktionen der NRW-Piraten hier geschrieben.
“Ein Stück Freiheit”-Erfinder Rolf Haberbeck hatte mir beim Landesparteitag der NRW-Piraten die Aktion erklärt. Hier könnt ihr nachhören, was der Künstler und Eventmanager mir gesagt hatte:
Mittlerweile ist auch die ESF-Homepage dazu online. Leider kann man ihr nicht entnehmen, wann und wo die Piraten planen, ihre Plakate zu verkaufen. Aber immerhin kann man sich die Plakate schon einmal in der Galerie anschauen. Hab ich gemacht und gleich mal eines “weiterentwickelt”. Meinungen dazu?
Quelle: www.ein-stueck-freiheit.com



